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16. September 2026

Brief-Phishing: Gefälschte Bankpost im Umlauf


Eine bekannte Betrugsmasche ist zurückkehrt: Brief-Phishing. Dabei versenden Kriminelle täuschend echt aussehende Schreiben per Briefpost. Sie erwecken den Eindruck, von einer Bank oder einem anderen vertrauenswürdigen Unternehmen zu stammen.

Phishing-Angriffe sind leider längst digitaler Alltag: betrügerische E-Mails, SMS oder Messenger-Nachrichten, die nicht vom vorgetäuschten Absender stammen und häufig auf gefälschte Internetseiten führen.

In den vergangenen Monaten beobachten Banken, dass eine andere bekannte Betrugsmasche zurückkehrt: Brief-Phishing. Dabei versenden Kriminelle täuschend echt aussehende Schreiben per Briefpost. Sie erwecken den Eindruck, von einer Bank oder einem anderen vertrauenswürdigen Unternehmen zu stammen.

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) und professionellen Gestaltungsprogrammen können Betrüger Logos, Schriftarten, Formulierungen und Layouts sehr überzeugend nachahmen. Die Briefe wirken auf den ersten Blick authentisch. Sie unterscheiden sich kaum von echter Bankpost.

Ziel der Täter ist es, Empfängerinnen und Empfänger zu einer Handlung zu verleiten: Sie sollen persönliche Daten preisgeben, eine betrügerische Telefonnummer anrufen oder andere sicherheitsrelevante Aktionen ausführen.

So gehen die Betrüger vor

Kriminelle versenden Briefe im Namen einer Bank. Häufig sollen Empfängerinnen und Empfänger einen QR-Code scannen, um ihre Daten zu bestätigen, ihre Zugangsdaten aktualisieren, neue AGB oder Sicherheitsbedingungen akzeptieren, sich wegen eines angeblich ablaufenden Kontos, Sicherheitsverfahrens oder einer dringenden Sperre telefonisch melden.

Besonders gefährlich: Manche Briefe enthalten eine Telefonnummer. Am Telefon meldet sich angeblich eine Bankmitarbeiterin oder ein Bankmitarbeiter. Tatsächlich landen Anruferinnen und Anrufer jedoch bei den Betrügern. Diese versuchen, vertrauliche Daten oder Freigaben für Überweisungen zu erhalten.

So kann man sich schützen

  • Niemals PINs, TANs oder persönliche Zugangsdaten weitergeben. Ihre Bank fragt diese Daten nicht ab.
  • Keine QR-Codes aus unerwarteten Schreiben scannen. Dahinter kann sich eine täuschend echt wirkende Betrugsseite verbergen. Kontaktieren Sie im Zweifel ihre Bank, bevor Sie reagieren.
  • Ausschließlich die offiziellen Kontaktwege Ihrer Bank nutzen. Verwenden Sie die Telefonnummer von der offiziellen Website oder aus der Banking-App, nicht aus unerwarteten Schreiben.
  • Inhalte kritisch prüfen. Zeitdruck, Drohungen oder die Aufforderung, sofort zu handeln, sind typische Warnsignale für Betrugsversuche.

QUELLE: Bundesverband deutscher Banken

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Ursprünglich veröffentlicht unter https://www.dbb-vorteilswelt.de

Quelle: dbb vorteilswelt / 16.9.2026
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